Ulrike Flach - Ihre Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mülheim/Essen - Pressemitteilungen


09.03.2010

Arzneimittelkosten durch Vertragsvereinbarungen senken

zum Herunterladen: 193-Flach-Arzneimittelkosten.pdf (146,88 KB)

BERLIN. Zur Kritik der SPD an den Plänen von
Bundesgesundheitsminister Dr. Phillip Rösler erklärte die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FDPBundestagsfraktion
Ulrike FLACH:
Wenn das gelingt, was Minister Rösler vorgeschlagen hat, wäre dies eine
Zeitenwende im deutschen Gesundheitswesen. Die freie Preisgestaltung
durch ein System von Vertragsverhandlungen zwischen Kassen und
Herstellern zu ersetzen, ist eine gute Lösung. Die Kassen haben selbst
den größten Anreiz, hart zu verhandeln und gewinnen durch Bereitstellung
neuer Medikamente zudem einen Wettbewerbsvorteil bei ihren
Versicherten. Der besteht aber nur, wenn die Medikamente entweder
einen Zusatznutzen haben oder preisgünstiger sind. Insofern leisten
Verträge das, was eine langwierige Kosten-Nutzen-Bewertung auch leisten
würde. Die Hersteller können neue Präparate schneller in den Markt
bringen. Wenn es innerhalb eines Jahres zu keinen vertraglichen
Einigungen kommt, würde der Gemeinsame Bundesausschuss einen
Höchstpreis festsetzen.
Herr Lauterbach zeigt die bei ihm bekannten pawlowschen Reflexe. Erst
wird kritisiert, es gäbe keine Vorschläge. Dann liegt ein Vorschlag vor, der
sofort als untauglich verworfen wird. Lauterbachs eigene Lösung ist
schlichte Planwirtschaft mit staatlicher Preiskontrolle. Zudem enthält er den
Patienten innovative Medikamente vor. Die FDP dagegen steht für mehr
wettbewerbliche Lösungen, die schnellen Marktzugang neuer Produkte
fördern.


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