Ulrike Flach - Ihre Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mülheim/Essen - Pressemitteilungen


20.11.2007

Programmierte Hautzellen - noch kein Durchbruch

zum Herunterladen: Programmierte_Hautzellen_20.11.07.pdf (33,42 KB)

Zu Meldungen, dass japanischen und amerikanischen Wissenschaftlern die Reprogrammierung von Hautzellen gelungen sei, erklärte die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach.

Solche Meldungen über „Durchbrüche“ und den Beginn neuer Zeitalter der Stammzellenforschung hat es in den letzten Jahren immer wieder gegeben. Sie zeigen vor allem eines: das Forschungsgebiet ist enorm dynamisch und verdient die volle Unterstützung der Politik.

Ob mit der Methode der Wissenschaftler auf den Einsatz embryonaler Stammzellen verzichtet werden kann, wird sich aber in umfangreichen Vergleichsstudien ergeben müssen. Die DNA wird in der vorgestellten Methode zerrissen, was zu Krebs führen kann. Insofern bleiben noch wichtige Fragen offen.

Für die deutsche Diskussion um eine Änderung des Stammzellgesetzes spielt die heutige Meldung nur eine geringe Rolle. Es wäre völlig verfehlt, jetzt sofort alle bisherigen Forschungsschwerpunkte – ob mit embryonalen oder adulten Stammzellen – über Bord zu werfen. Hier tut sich eine neue, interessante Methode auf, die verifiziert und näher untersucht werden muss – nicht mehr und nicht weniger.


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