19.07.2007
Mehr Freiräume für Investoren bei Wagniskapital
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Zum Brief des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium zum Gesetzesentwurf zur Wagniskapitalbeteiligung erklärt die Technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach:Deutschland geht in der Interpretation der EU-Richtlinie wieder mal einen Sonderweg. Das ist falsch, weil es unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht stärkt und nicht zu mehr Wagniskapital für junge Unternehmen führt.
„Investitionen in Deutschland wären für Wagniskapitalgesellschaften weniger attraktiv als in anderen europäischen Ländern“, so der Beirat. Der Gesetzesentwurf bleibt hinter international üblichen steuerlichen Rahmenbedingungen zurück.
Ziel muss es sein, die Bereitstellung von Wagniskapital für junge Technologieunternehmen in Deutschland zu verbessern. Dafür sollten Verlustvorträge bei den Unternehmen nicht auf stille Reserven beschränkt und Veräußerungsgewinne bei den Investoren steuerfrei gestellt werden. Die Definition eines hochtechnologischen und damit förderfähigen jungen Unternehmens muss klargestellt werden.
Der jetzige Gesetzesentwurf leistet das nicht. Er gehört zurück ins Ministerium und sollte gründlich überarbeitet werden.
