FDP will Alternative und Konzepte zur Rathaussanierung sehen
Experte sein, um die Dringlichkeit einer Sanierung festzustellen. Jedem der das historische Gebäude betritt, fällt der marode Zustand der Bausubstanz sofort auf. Die Zauberworte lauten in diesem Zusammenhang „seit Jahren“. Viel Zeit ist ins Land gegangen, bevor endlich ein Konzept zur Sanierung vorgelegt wurde. Mangen sieht hierin ein kolossales Versäumnis der Verwaltung: „Das ist einer unserer wesentlichen Kritikpunkte. Nach Jahren der Planung kommt die Verwaltung mit einem Konzept um die Ecke, ohne irgendwelche Alternativen abzuwägen und erwartet, dass die Politik dieses Konzept jetzt mit Kusshand annimmt.“
Experte sein, um die Dringlichkeit einer Sanierung festzustellen. Jedem der das historische Gebäude betritt, fällt der marode Zustand der Bausubstanz sofort auf. Die Zauberworte lauten in diesem Zusammenhang „seit Jahren“. Viel Zeit ist ins Land gegangen, bevor endlich ein Konzept zur Sanierung vorgelegt wurde. Mangen sieht hierin ein kolossales Versäumnis der Verwaltung: „Das ist einer unserer wesentlichen Kritikpunkte. Nach Jahren der Planung kommt die Verwaltung mit einem Konzept um die Ecke, ohne irgendwelche Alternativen abzuwägen und erwartet, dass die Politik dieses Konzept jetzt mit Kusshand annimmt.“
Die FDP-Fraktion verlangt nun einen Alternativvorschlag zur Rathaussanierung von der Verwaltung. Vorstellbar wäre, zumindest zu prüfen, ob es Interessenten für das historische Rathaus gäbe.
Der planungspolitische Sprecher der FDP, Wolf Hausmann, betont: könnte man einen Investor für diese Alternative finden, würde die Stadt sich vor den Unwägbarkeiten einer Sanierung schützen. Die prominente Lage in der Stadtmitte und die Nähe zur neuen Ruhrpromenade sind richtige Pluspunkte für eine alternative Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Außerdem, und dies ist der wichtigste Punkt, würden in dem sanierten Rathaus nur rund 330 der jetzt dort arbeitenden 550 Angestellten einen Arbeitsplatz finden. Für rund 220 Büroplätze müssen neue Räume dauerhaft angemietet werden, zusätzlich zu den jetzt auch schon weder im technischen noch im historischen Rathaus untergebrachten Ämtern.
Daher ist als Alternative zu prüfen, ob nicht diese Ämter und Büros in einem neuen Rathaus, ausgestattet mit dann wirklich modernen Büros und deren Infrastruktur, untergebracht werden können. Ein derartiges Gebäude muss die Stadt nicht selbst bauen, sie kann es z.B. mieten, leasen oder pachten. Die Betriebskosten wären sicher wesentlich niedriger als im historischen Rathaus.
Für diese schwerwiegenden Entscheidungen muss endlich das von der FDP schon lange geforderte Personal- und Raumkonzept her. „Ob Sanierung oder Anmietung von alternativen Gebäuden – umgezogen wird sowieso. Um diesen Umzug effizient über die Bühne zu bringen, muss ein ordentliches Konzept für die Planung her.“ Nur so kann eine zukunftsorientierte Lösung gefunden werden.


