Initiative Gesundheitspolitik überreicht Positionspapier (24.01.2012)
Pädiatrische Spezialambulanzen gestärkt
In seiner Sitzung vom 01. Dezember 2011 hat der Deutsche Bundestag in 2./3. Lesung das Versorgungsstrukturgesetz mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen. Neben zahlreichen Verbesserungen, vor allem bei der ärztlichen Versorgung in ländlichen Räumen, hat die Koalition auch die bessere Absicherung von Pädiatrischen Spezialambulanzen erwirkt. Kinder mit schweren chronischen und häufig sehr seltenen Krankheiten sollen in Zukunft auch in Spezialambulanzen an Universitätskliniken die beste Versorgung erfahren. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Ulrike Flach, ist froh "dass dieser Missstand aus alten Ulla Schmidtzeiten endlich beendet wurde."Kinder, die an schweren chronischen und seltenen Erkrankungen leiden sind auf die
Betreuung und medizinische Versorgung durch Spezialambulanzen in Kinderkliniken
angewiesen. Nur dort finden sie und ihre Familien das erforderliche Fachwissen und die
Erfahrung im Umgang mit ihren speziellen gesundheitlichen Problemen. Konzept der Spezialambulanz ist die ganzheitliche Betreuung, um die bestmögliche Entwicklung und Gesundheit der betroffenen Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. Die Versorgung der
Patienten mit seltenen, komplexen Krankheiten erfordert neben hoher ärztlicher
Fachkompetenz den Einsatz modernster diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen, und ist daher mit hohen Kosten verbunden.
Spezialambulanzen an Universitätskliniken konnten in der Vergangenheit jedoch diese Kosten nicht voll umfänglich geltend machen wie die ermächtigten Ambulanzen in den Kinderkliniken. Diese Form der Unterfinanzierung wurde mit dem nun verabschiedeten Versorgungsgesetz beendet. Die Maßnahme sichert die Existenz der Spezialambulanzen an Hochschulen und unterstreicht den erheblichen Mehraufwand in der Versorgung von Kindern auch im Vergleich mit erwachsenen Patienten.
Für die betroffenen Familien bedeutet dies die Sicherung einer hervorragenden medizinischen Versorgung, und den Universitätskinderkliniken eröffnet es die Möglichkeit, auch in Zukunft hochspezialisierte Versorgung bereitzustellen und weiterzuentwickeln.
Besuch bei Munidpharma in Limburg (03.11.2011)
Um sich ein 
von links nach rechts: Ulrich P. Schulz, stellv. Vorsitzender FDP Limburg; PStS Ulrike Flach; Dr. Andreas Karwatzki, Leitung Strategie und Gesundheitspolitik Bild von der Leistungsfähigkeit eines in Deutschland forschenden und produzierenden Pharmaunternehmen zu machen, besuchte Ulrike Flach, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Gesundheit, Mundipharma. Zentrales Thema eines intensiven Informations- und Meinungsaustausches war die aktuelle Situation mittelständischer pharmazeutischer Unternehmen wie Mundipharma nach dem Inkrafttreten des GKV Änderungsgesetzes und des AMNOG.
Meinungsaustausch zum Reproduktionsmedizingesetz im Deutschen Ethikrat (24.10.2011)
Schätzungsweise 1,2 bis 1,4 Millionen Paare in Deutschland sind ungewollt kinderlos. Die Diagnose einer Fruchtbarkeitsstörung, Infertilität oder Sterilität führt bei vielen, die sich ein Kind wünschen, zu einem erheblichen Leidensdruck. Ihnen bietet die Fortpflanzungs- oder auch Reproduktionsmedizin Behandlungsmöglichkeiten. Zur assistierten Reproduktion zählen alle Behandlungen, die den Umgang mit menschlichen Eizellen, Spermien oder Embryonen mit dem Ziel umfassen, eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes herbeizuführen.
Die Reproduktionsmedizin wird in Deutschland durch ein Netz verschiedener zusammenwirkender Regeln, die unübersichtlich verstreut in Gesetzen und Verordnungen zu finden sind, gestaltet. Zudem unterliegen die Anwendungen der Fortpflanzungsmedizin dem Embryonenschutzgesetz (ESchG) von 1991, das seitdem, trotz wesentlicher Weiterentwicklungen der reproduktionsmedizinischen Methoden, bis auf die gesetzliche Regelung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht angepasst wurde. Der Reformbedarf des ESchG ist nicht zuletzt wegen der Unsicherheiten bei der rechtlichen Auslegung unbestritten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ein eigenständiges Reproduktionsmedizingesetz geeignet wäre, die bestehenden gesetzlichen Regelungen zu bündeln und die rechtlichen Unsicherheiten und Widersprüche zu beheben sowie die verschwommene Abgrenzung von ESchG und Stammzellengesetz zu beenden.
Rede bei der Bertelsmann-Stiftung ''Regionale Variationen im deutschen Gesundheitswesen'' (28.09.2011)
Dr. Brigitte Mohn
Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung
Ulrike Flach war am 28.09.2011 bei der Bertelsmann-Stiftung, bei der Sie einen Vortrag über ''Regionale Variationen im deutschen Gesundheitswesen'' hielt. Dabei sprach Sie über ein bürgernahes Gesundheitswesen, die Akteure im Gesundheitswesen und neue Wege für Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung.
So sind das GKV-Finanzierungsgesetz, Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes und das Versorgungsstrukturgesetz Eckpunkte der Verbesserung des Gesundheitswesens. Somit wird die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessert und eine bedarfsgerechten, wohnortnahen Versorgung ermöglicht. In diesem Sinne sind "Variationen im Gesundheitswesen" durchaus erwünscht und sinnvoll.
Ulrike Flach informiert sich über die MTA-Berufe (25.08.2011)

Quelle: dvta Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ulrike Flach, informierte sich auf Einladung des Deutschen Verbandes Technischer Assistentinnen/Assistenten in der Medizin e.V. (dvta) am 25. August 2011 im Universitätsklinikum Aachen über die Arbeit in den MTA Berufen.
In der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie begrüßten Jenny Kloska (2.v.l.), Vorsitzende der Landesvertretung NRW im dvta e.V., Frau Prof. Christiane Kuhl (2.v.r.), Direktorin der Radiologie und der Ärztliche Direktor Herr Prof. Thomas Ittel (1.v.r.) die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Ulrike Flach (1.v.l.). Gemeinsam erläuterten die Medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen (MTRA) aus dem Universitätsklinikum Aachen und Frau Kloska, selbst MTRA, Frau Flach die Bedeutung der MTA-Berufe für Patienten und Ärzte am Beispiel der MTRA.

Quelle: dvta
Beim anschließenden Rundgang durch die Klinik überzeugte sich Frau Flach am Computer- und Magnetresonanztomographen, in der Mammographie und der Strahlentherapie von der sozialen Kompetenz der MTRA im Umgang mit den Patienten. Vor allem in der Strahlentherapie ist die MTRA aufgrund der über mehrere Wochen dauernden Behandlung eine wichtige Bezugsperson für die Krebspatienten.

Ulrike Flach besuchte den Kreis Heinsberg. V.l.n.r: David Stolz (FDP-Heinsberg), Kreisdirektor Peter Deckers, Stefan Lenzen (FDP-Heinsberg), Ulrike Flach, FDP-Kreisvorsitzender Andreas Rademachers und Dr. Karl-Heinz Feldhoff, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Gefährlichen Krankenhauskeimen auf der Spur
Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat das Bundesgesundheitsministerium die Initiative gegen gefährliche Krankenhauskeime ergriffen. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister Ulrike Flach besuchte am 25. August den Kreis Heinsberg und informierte sich u.a. über die Fortschritte des MRSA-Testregion (Link). Von den Verantwortlichen im Kreis gab es viel Lob für den Einsatz gegen MRSA-Keime, an denen jährlich bis zu 15.000 Menschen in Deutschland sterben. Die Initiative für das Gesetz ging maßgeblich von der FDP-Bundestagsfraktion aus (Infektionsschutzgesetz)
Für den Kreis von besonderer Bedeutung ist auch eine Verbesserung des Rettungsdienstes. Das Rettungsassistentengesetz muss dringend novelliert werden. Auch dieses Thema hat das BMG bereits angepackt. Der Kreis Heinsberg hat auch hier Modellcharakter.
Ohne Diätassistenten geht es nicht! (12.08.2011)

Foto: Luise Richard
Am 12. August 2011 informierte sich Ulrike Flach in den Helios-Kliniken Krefeld über die Tätigkeitsfelder der Diätassistenten. Eingeladen hatte der Verband der Diätassistenten (VDD).
Viele Patienten kommen in einem kritischen Ernährungszustand in ein Krankenhaus. Doris Steinkamp, Präsidentin des Berufsverbandes VDD, und die Diätassistentin Sigrid Kalde, machten deutlich, dass die Beratung über bedarfsgerechte Ernährung noch nicht ausreichend ist. In Krefeld gibt es neuerdings ein verbindliches Screening, das mangelernährte Patienten systematisch aufspürt. An dessen Entwicklung hat Diätassistentin Sigrid Kalde maßgeblich mitgewirkt. 
Foto: Luise Richard
Das Helios Klinikum Krefeld verfügt über ein professionelles Ernährungsteam unter Leitung von Prof. Thomas Frieling. Vielen Ärzten und Pflegern fehlt über Grundkenntnisse hinausgehendes Wissen über Ernährung. Für Ulrike Flach war deshalb das Fazit ihres Besuches "Ohne Diätassistenten geht es nicht".
Besuch in Minneapolis (USA)
Vom 19. bis 21. Juni nahm Ulrike Flach für das Bundesgesundheitsministerium an der vom BMG unterstützten Konferenz „Managing Innovation and Reform in Health Care“ in Minneapolis (USA) teil. Frau Flach sprach an der University of Minnesota über „Germany’s 2011 Health Reform – Reforming Financing, Insurance Markets, Drug Markets and Care Delivery“ und stellte die Reformen der Bundesregierung bei der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, des Arzneimittelmarktes und der Versorgung vor. Zu den zahlreichen Gesprächen gehörte auch eine Begegnung mit der Vize-Gouverneurin von Minnesota, Yvonne Prettner Solone.
Unterschriftenübergabe Hebammenverband
Am 30. Mai wurden der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit, Ulrike Flach, Unterschriften zahlreicher Hebammen überreicht, die im Rahmen einer Aktion des Hebammenverbandes Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Nordelbisch Evangelisch-Lutherischen Kirche gesammelt wurden.
Die Hebammen zeigen sich besorgt über die enorm gestiegen Haftpflichtprämien. Zugleich danken Sie dem Gesundheitsminister für die Ankündigung, noch im Jahr 2011 dafür eine Lösung zu finden.
(Foto von links nach rechts: Christine Aschenberg-Dugnus, PStS Ulrike Flach, Jürgen Koppelin, BMin Philipp Rösler, Gothard Magaard, Dr. Bernhard Felmberg, Margret Salzmann)
Besuch des Currenta Chemparks in Leverkusen (23.07.2010)
Zu einem Informationsbesuch kam am Freitag, 23. Juli 2010, Ulrike Flach (MdB), in den CHEMPARK Leverkusen. Dr. Klaus Schäfer, Geschäftsführer von CURRENTA Manager und Betreiber des CHEMPARK, begrüßte die Abgeordnete und gab ihr einen Überblick über die Herausforderungen eines modernen Chemie- und Industriestandorts im nationalen und internationalen Wettbewerb. Dabei stellte er unter anderem das "Geschäftsmodell Chemiepark vor und diskutierte mit der Bundestagsabgeordneten über energiepolitische Fragestellungen.
Dr. Schäfer betonte auch die besondere Bedeutung der chemischen Industrie als Eckpfeiler des Innovationssystems der deutschen Industrie. "Für mich steht fest: Die Basis für Innovationsfähigkeit zu sichern ist die zentrale Herausforderung für unser Land: Mit Innovationen müssen wir kontinuierlich unsere Produktionsprozesse optimieren und damit die relativ hohen Lohn- und Lohnnebenkosten sowie Energiekosten in Deutschland gegenüber unserer Konkurrenz in anderen Teilen der Welt kompensieren." Dies gelte für die forschenden und produzierenden Unternehmen genauso wie für Chemieparks. "Um die Zukunft unserer CHEMPARK-Standorte zu sichern, sind stabile politische Rahmenbedingungen ebenso unabdingbar wie faire Wettbewerbsbedingungen", hob Schäfer hervor.
Die wachsende Skepsis gegenüber industrieller Produktion war ebenfalls Gesprächsthema. "Die industrielle Basis in Nordrhein-Westfalen mit ihrer hohen Wertschöpfung muss erhalten bleiben", betonte Flach. "Wenn wir den Wohlstand im Lande erhalten und sogar noch steigern wollen, muss die Akzeptanz der Industrie deutlich verbessert werden", so Flach weiter.
Eine Rundfahrt durch den CHEMPARK Leverkusen vertiefte die Eindrücke und rundete den Besuch ab.
Ulrike Flach wurde zur Staatssekretärin ernnant
Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Ulrike Flach, wurde am 12. Mai neue Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Entsprechend scheidet sie aus der Fraktionsführung der Liberalen im Bundestag aus.
Im BMG ersetzt Ulrike Flach den bisherigen Staatssekretär Daniel Bahr, der den Posten des Bundesministers von Dr. Philipp Rösler übernimmt. Der designierte FDP-Parteichef wechselt ins Bundeswirtschaftsministerium. Beide sollen morgen ihre Ernennungsurkunden erhalten. Wer neuer gesundheitspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion wird, ist noch nicht entschieden.
Ulrike Flach besucht die Paul-Hartmann AG

Dieter Buschmann (Leiter Hartmann Deutschland) und Raimund Koch (Leiter Gesundheitspolitik) Am 1. Februar informierte sich die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, bei der Firma Paul-Hartmann AG über Produkte der integrierten Gesundheitsvorsorge. Dazu gehören Produkte, die die Wundheilung unterstützen, Wundauflagen, Inkontinenzprodukte, sowie Hautpflegematerial und Diagnostika. Auf ihrem Rundgang wurde sich vom Leiter der Hartmann AG, Dieter Buschmann, sowie dem Leiter der Abteilung Gesundheitspolitik Raimund Koch sachkundig informiert. Die mittelständische Firma in Heidenheim bietet auch Bekleidung und Abdeckungen an, die die Übertragung von Keimen verhindern sollen. "Die Verbesserung der Krankenhaushygiene ist eines der Themen, die die Koalition in diesem Jahr voranbringen wird. Eckpunkte eines Gesetzesentwurf liegen schon vor und wir werden zügig zu einem Abschluss kommen", sagte Ulrike Flach.
